Gaensefurther pflanzt Lebensraum für bedrohte Arten

Mineralbrunnen kooperiert mit SDW bei Streuobstwiesen-Projekt in Zerbst

Hecklingen/Zerbst, 21. April 2023 – Gaensefurther Schlossbrunnen hat die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Sachsen-Anhalt ausgeweitet. Nach der Pflanzung des Gaensefurther-Klimawalds im Harz entsteht aktuell im Zerbster Ortsteil Grimme ein nachhaltiges Streuobstwiesen-Kulturbiotop: Rund 90 Obstbäume alter heimischer Sorten werden zukünftig wertvollen Lebensraum für bedrohte Arten bieten sowie zum regionalen Wasser- und Klimaschutz beitragen. Die letzten Jungbäume des Biotops wurden heute von Andreas Dittmann, Bürgermeister der Stadt Zerbst, Guido Heuer und Anne-Kathrin Blisse, Landesvorsitzender und Landesgeschäftsführerin der SDW in Sachsen-Anhalt, sowie Saskia Huneke, Marketingleiterin bei Gaensefurther Schlossbrunnen gepflanzt.

Das Kulturbiotop entsteht auf einer ehemaligen Stromtrasse und wird mit alten hochstämmigen Obstsorten - Äpfel, Birnen, Pflaumen - zukünftig Lebensraum für mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten bieten. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hatte das Flurstück und geeignete Baumarten ausgewählt. Streuobstwiesen bieten artenreichen Tier- und Pflanzengesellschaften ein reichhaltiges Angebot an Nahrung, Wohnstätten und Rückzugsmöglichkeiten. Wie kaum eine andere Kulturlandschaft schützen Streuobstwiesen durch den geschlossenen Unterwuchs vor Erosion und dem Verlust von CO2-speicherndem Humus. Der langsame Abfluss und die gute Versickerung des Oberflächenwassers auf Streuobstwiesen gewährleisten zudem die Grundwasserneubildung und tragen zum wirksamen Schutz vor Überschwemmungen bei.

Die benötigten Mittel für die Aufforstung kamen im Zuge der Spendenaktion „Schluck für Schluck Zukunft pflanzen – Bäume für unsere Region“ zusammen, die Gaensefurther bereits zum dritten Mal erfolgreich veranstaltet hat. Der Mineralbrunnen zahlte in der Zeit ab September 2022 für jede verkaufte 12 x 1,0 Liter-Kiste Gaensefurther 10 Cent in einen eigenen Spendenfonds ein. Außerdem wurden Baumpatenschaften für 25 der Jungbäume verlost. Insgesamt sind durch die Gaensefurther Spendenaktion 10.000 Euro zusammengekommen. Gaensefurther hatte bereits 2020 und 2021 zweimal denselben Betrag gesammelt und damit den „Gaensefurther Klimawald“ in Schierke am Brocken/Harz angelegt. Der Klimawald umfasst insgesamt 4.000 Bäume auf einer Fläche von 7.500 m2.

Andreas Dittmann, Bürgermeister der Stadt Zerbst: „Ich freue mich über Initiativen wie diese von Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Gaensefurther Schlossbrunnen und über das neu entstehende Streuobstwiesen-Kulturbiotop in unserem auch naturgeprägten Stadtgebiet. Jeder neue Baum ist wertvoll im Sinne des nachhaltigen Klimaschutzes, für die Tier- und Pflanzenwelt und damit für die Menschen. Dass in diesem Fall auf alte heimische Obstsorten zurückgegriffen wird, ist umso mehr schön und begrüßenswert.“

Saskia Huneke, Marketingleiterin bei Gaensefurther Schlossbrunnen: „Echte Nachhaltigkeit braucht konsequentes und kontinuierliches Engagement sowie gemeinsames Handeln. Deshalb setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der SDW gerne fort und danken den Menschen in der Region für die tolle Unterstützung der Aktion. Nach dem Gaensefurther-Klimawald haben wir mit der Streuobstwiese dabei diesmal einen anderen Lebensraum in den Fokus gestellt, den es zu schützen gilt: Wie kaum eine andere Kulturlandschaft bietet die Streuobstwiese Heimat für bedrohte Arten und trägt wirkungsvoll zum Klima- und Wasserschutz bei.“

Anne-Kathrin Blisse, Landesgeschäftsführer Schutzgemeinschaft Deutscher: „In Kooperation mit Gänsefurther, dem Landesforstbetrieb Anhalt und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurde diese massiv geschädigte Fläche rekultiviert. Die Entwicklung eines klimastabilen und zukunftsfähigen Kulturbiotops in Form einer Streuobstwiese mit einem hohen ökologischen Wert ist bezeichnend für den Erhalt bedrohter Ökosysteme. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist sehr aktiv bei der Beseitigung der immensen Kalamitätsschäden auf unseren Waldflächen. Bereits in den vergangenen Jahren, haben wir mit vielen öffentlichen Pflanzaktionen, auf die Notwendigkeit des aktiven Handelns im Wald aufmerksam gemacht. So konnten wir 2022 wieder rund 123.000 Bäume pflanzen.“

Die Verbundenheit mit der Region und der Schutz der heimischen Umwelt ist für Gaensefurther Schlossbrunnen auch abseits der Baumpflanzaktionen ein Herzensanliegen. So wird das von Natur aus optimal mineralisierte Gaensefurther Mineralwasser, um die Wege kurz zu halten, ausschließlich in der Heimatregion vertrieben. In den vergangenen Jahren investierte der Mineralbrunnen zudem gezielt in die Modernisierung der Technik, so dass alle Getränke ressourcenschonend abgefüllt werden können. Die 2018 in Betrieb genommene Glasabfüllanlage spart beispielsweise rund 25 Prozent Strom und Wasser. Und auch in der Ausbildung der Mitarbeiter setzt der regionale Mineralbrunnen an: Er vermittelt seinen Azubis als Ergänzung zu den üblichen Ausbildungsinhalten in Nachhaltigkeitsprojekten wertvolles Wissen zu Wasser- und Klimaschutz.

Weitere Informationen zur Aktion und zu Gaensefurther finden Sie auch auf www.gaensefurther.de

Über die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald:

Vor mehr als 75 Jahren – am 5. Dezember 1947 – wurde die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Bad Honnef gegründet und ist damit eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den bundesweit 15 Landesverbänden rund 25.000 aktive Mitglieder organisiert. Das Heranführen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an den Wald ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Besonders erfolgreich sind die Waldjugendspiele, Waldmobile, Waldschulen und Schulwälder, die SDW-Waldpädagogiktagungen und die renommierten Fortbildungsveranstaltungen Klimakönner und Nix wie raus in den Wald sowie die waldpädagogischen Projekte SOKO Wald und Waldfuchs der SDW.

Über den Gaensefurther Schlossbrunnen:

Schon seit 1876 sprudelt in Gaensefurth ein ganz besonderes Mineralwasser: rein und optimal mineralisiert. Abgefüllt auf der Gemarkung der Familie von Trotha galt das Mineralwasser schon den Zeitgenossen als Jungbrunnen und wurde vor dem ersten Weltkrieg sogar am englischen Hof getrunken. Heute ist der Gaensefurther Schlossbrunnen Marktführer in Sachsen-Anhalt und steht nicht nur für beste Mineralwasserqualität, sondern auch für eine besonders umweltschonende und energieeffiziente Produktion aus der Region für die Region. Seit 2021 ist Gaensefurther Teil der HassiaGruppe, dem stärksten deutschen Markenanbieter für alkoholfreie Getränke. Erhältlich sind die beliebten Getränke mit der Gans im Handel und in der Gastronomie Sachsen-Anhalts sowie angrenzender Regionen.